Shanghai sucht den Superstar

Eigentlich wollten wir heute mit einer befreundeten Familie zum Blumenmarkt und Blumen für die Wohnung kaufen.

Allerdings befanden sich dort in der Nähe der Longde Road, wo es laut Handy einen Markt geben sollte, ein Hochhaus und ein kleiner Platz. Auch weiteres Suchen und Nachfragen führte nicht zum Erfolg. Also erst mal ausruhen, einen Kaffee oder eine Limonade trinken und überlegen was wir machen sollen.

Zum Glück waren wir direkt an einem der vielen Einkaufszentren der Stadt und die bestehen gefühlt zu 50% aus Restaurants.

Wir haben uns dann für ein Hotpot-Restaurant entschieden, vergleichbar mit einem Fonduerestaurant. Man bekommt 5 heiße Töpfe auf den Tisch, die von unten mit einer Flamme weiter erhitzt werden. Man bestellt sich Fleisch, Gemüse, Pilze, Meeresfrüchte usw. dazu und taucht alles in die Töpfe bis es gar ist. Überrascht, manche von uns waren auch schockiert, waren wir von den noch lebenden, allerdings aufgespießten Garnelen, die noch lustig vor sich hinzappelten. Immerhin ein Zeichen von Frische.

Das Essen war ausgesprochen lecker und es gab im Anschluss noch ein Eis.

Draußen vor dem Einkaufszentrum war ein Laufsteg aufgebaut und wir dachten schon an eine Modenschau. Stattdessen wurden wir Zeugen einer Shanghaier Talentshow. Wir wissen nicht genau, warum da bunt kostümierte Kinder ihre Tanzeinlagen und Musikstücke präsentierten, weil wir natürlich die Kinderansager nicht verstehen konnten. Vielleicht hing es aber mit dem bevorstehenden Mondfest am 24. September zusammen.

Da wir aber im Reiseführer noch einen anderen Blumen- und Vogelmarkt fanden, sind wir mit der Metro einfach dorthin gefahren, um vielleicht doch noch Blumen zu kaufen.

Ein paar Blumenverkäufer fanden wir in den kleinen engen Gässchen auch, aber hauptsächlich wurden dort Tiere verkauft. Für Tierschützer wäre es ein Alptraum gewesen, dort gab es nämlich neben Zierfischen, Vögeln, Hunden und Katzen auch bunte Frösche (wir meinen, dass sie pink und mintgrün gefärbt waren), Kaninchen, Schildkröten, Salamander, Krebse sowie massenhaft Zikaden und andere Käfer und Insekten. Gekauft haben wir dort letztlich nichts. Alle steckten sie in viel zu kleinen Käfigen oder anderen Behältnissen.

Auf dem Weg zur Metrostation haben wir dann noch einen kleinen Halt am Paulaner Brauhaus gemacht, welches in einer ziemlich touristischen Ecke liegt.

Hier haben wir nur was getrunken und ein paar Brezel gegessen. Das Bier war sehr teuer (0,3 Liter etwa 8,50 €, ein Maß etwa 19 €), die Brezel mit etwa 1,10 € günstig und gut.

Auf dem letzten Bild haben wir heimlich die Chinesen vom Nachbartisch fotografiert, die nach dem einen Maß Bier schon ziemlich angeschlagen waren und nicht mehr viel von den angebratenen Weisswürsten gegessen haben.

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