Chongming, und wir sind immer noch in Shanghai

Hier war am vergangenen Freitag Mondfest und damit Feiertag.

Da alle verreisen sind wir natürlich auch los und sind trotzdem in Shanghai geblieben. Im Mündungsgebiet des Yangtskiang gibt es die Chongming Insel, die immer noch zu Shanghai gehört. Bis zum Hauptort sind es von uns 120 Kilometer und wir haben Freitagvormittag auch nur (in Anführungszeichen) 3,5 Stunden gebraucht (zurück 2 Stunden 20 Minuten).

Die Insel ist mit einem Tunnel und einer sehr langen Brücke mit dem Festland verbunden, ähnlich der Oeresundbrücke von Schweden nach Dänemark.

Alles war auf Chongming etwas ruhiger und weniger hektisch als im eigentlichen Shanghai.

So konnten wir endlich mal das Meer sehen, an einer Uferpromenade laufen, durch einen nicht überlaufenen Park gehen und man wurde nicht sofort von Mopeds fast umgefahren.

Samstags sind wir dann in den Dongping Waldpark gefahren, ein großes, allerdings künstlich angelegtes Waldgebiet mit vielen Teichen und Seen, einer Kletterwand, Abseilen, einem Campingplatz, einer Go-Kartbahn, Reitmöglichkeit (aber nicht für Kinder), einem riesigen Spielplatz usw. Es war ein schöner Tag mit endlich mal wieder Wald und guter Luft und nicht so vielen Menschen.

Sonntags waren wir im Konfuziustempel und konnten quasi kostenlos bei einer Lehrstunde für kleine Kinder über Konfuzius teilnehmen. Es wurde getanzt und es erinnerte uns an eine Konfirmation, war es aber nicht wirklich. Jedenfalls durfte unsere Kleine auch mal in ein solches Gewand für ein paar Bilder schlüpfen und ihr wurde noch ein roter Punkt mit einem Pinsel von einem Meister (?) auf die Stirn gemalt.

Man sieht das Meer auf Chongming.

Im Yingzhou-Park von Chongming.

Die Eingangsallee vom Dongping-Park.

Hier konnte man sich abseilen und klettern.

Mittagsschläfchen des Personals vom Campingplatz.
Warum im Wald eine F6 rumstand, weiß der Geier.
Demnächst feiert China seinen 70. Geburtstag. Nicht vergessen!!
Showeinlage im Konfuziustempel.

Entsagt ihr dem Teufel? Ja, ja, ja.

Das ist Werbung an Wänden an der Straße.
Ohne Worte.

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