Im jüdischen Viertel in Honkou

Was wahrscheinlich die wenigsten wissen, Shanghai war der letze Zufluchtsort für Juden Ende der 30er Jahre. Viele Länder nahmen keine Juden mehr auf. Einige konnten noch Deutschland verlassen und kamen nach China. So kamen etwa 30000 jüdische Flüchtlinge zwischen 1933 und 1941.

Deshalb gab es hier auch ein jüdisches Viertel mit einer Synagoge, was aber unter der japanischen Besatzung eher ein Ghetto war.

Heute ist in der Synagoge ein kleines Museum und man kann im Umkreis noch weitere Spuren des jüdischen Lebens finden, z.Bsp. ehemalige Cafés, Theater, Schulen und die Heime, wie sie genannt wurden, in denen die Flüchtlinge wohnten.

Fast alle Juden sind nach dem Krieg wieder nach Deutschland oder in andere Länder zurück bzw. weitergezogen.

Gegenüber der Synagoge gibt es immer noch ein (mittlerweile restauriertes) Café mit Namen ” Zum weißen Rössl”.

Der nächste Beitrag von uns kommt dann von unserem Urlaub in Neuseeland.

Das sind Bilder vom Museum.

Blick auf die Synagoge von der gegenüberliegenden Straßenseite.

Hier waren die Menschen untergebracht.

In diesen Gebäuden gab es Cafés, Läden usw.

Hier noch ein paar Bilder vom Xiahai-Tempel, der sich in unmittelbarer Nähe der Synagoge befindet.

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