Leben in Zeiten der Cholera (oder Corona)

Jetzt sind wir schon über 3 Wochen zurück in Shanghai und noch immer ist nicht abzusehen, wann die Kita wieder aufmacht. Man vergammelt die Tage mit basteln, Spielplatz, Lego und puzzeln. Wir treffen uns regelmäßig mit anderen Leuten, um wenigstens mal aus dem Compound rauszukommen. Zum Glück haben mittlerweile einige Restaurants auf und Geschäfte öffnen auch wieder. Die Lieferung von Lebensmitteln und bestelltem Essen klappt weiterhin sehr gut. Das Wetter wird auch besser und es fühlt sich wie Frühling an.

Da jetzt mehr und mehr Leute aus Deutschland und Europa zurückkommen, wird die Einreise immer schwieriger. China will sich keine neuen Infizierten ins Land holen und deshalb ist alles sehr streng geworden. Wahrscheinlich haben wir mit unserem Zeitpunkt der Rückkehr alles richtig gemacht. Was man so hört ist das Prozedere am Flughafen ziemlich zeitaufwändig und war anfangs auch nicht nachvollziehbar. Mittlerweile wurde der ganze Einreiseprozess weiterkommuniziert und man kann sich drauf einstellen.

Für unseren Compound haben wir jetzt auch eine extra Karte bekommen, die wir beim Betreten vorzeigen müssen.

Wir gehen derzeit davon aus, dass wir unseren geplanten Urlaub im April/Mai in Deutschland nicht antreten werden. Wenn es dumm läuft, müssen wir nach der Rückkehr 14 Tage in Quarantäne. Wer weiß außerdem, ob unser Flug nicht sogar gestrichen wird. Verrückte Zeiten sind das.

Viele Taxen haben sich eine Folie in den Wagen gehangen als Schutz. Masken muss man aber weiterhin tragen.
Maskenpflicht auch für Hunde oder doch nur für einen Maulkorb?
Willkommen im Überwachungsstaat.
Diesen QR-Code in grün bekommt man, wenn man sich bereits 14 Tage in China aufgehalten hat. Damit gilt man als sicher. Man muss diesen Code bei manchen Restaurants vorzeigen um reinzukommen. Alipay und WeChat (und einige mehr) wissen genau, wo man sich rumgetrieben hat.
Bilder werden trotzdem gemacht.
Neuer Trendsport: Rasensnowboard
Ausflug zum Westbund.

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