Tempel, Tempel, Reisterrasse

So hat ein befreundetes Kind gemault, weil man immer nur Tempel und Pagoden anschaut. Irgendwie ist da was dran. Unsere Tochter kennt mehr Tempel als Kirchen.

So ging es uns in Jinghong auch. Wir sind dort in den Mengle-Tempel gefahren, schön an einem Berghang gelegen. Unsere Tochter hat schon so viele Menschen in den Tempeln beten sehen, dass sie das dort auch gemacht hat. Mit beten kann sie jetzt noch nicht so viel anfangen, aber sie kniet sich schon vor die Buddhas und macht das nach, was die anderen Leute dort tun.

Die Anlage ist, wie so oft hier, eher eine Touristenattraktion als ein wirklicher Tempel. Mönche gibt es dort nicht. Das goldene Dach ist aber schon von weitem sichtbar. Wir haben uns ganz chinesisch mit dem kleinen Wagen den Berg hinauf und wieder herunter fahren lassen.

Abends sind wir dann noch auf den Nachtmarkt an der Dajin-Pagode gefahren. Wir hatten gehört, dass man da unbedingt hin muss. Erst dachten wir, das sind jetzt nur die paar kleinen Straßen mit bunten Lampions, aber als wir dann nach unserem Abendessen weitermarschiert sind, haben wir immer mehr Gassen und Stände entdeckt, bis wir letztlich den eigentlichen Markt am Mekong hinter der Pagode sahen. Der war riesig. Überall Essensstände und einige Bühnen, an denen Tanzvorführungen stattfanden. Das war wirklich sehr beeindruckend. Wir waren froh, dass wir einfach mal neugierig weitergelaufen sind, sonst hätten wir das alles gar nicht mehr gesehen. So viele Eindrücke kann man gar nicht verarbeiten.

Die Dajin-Pagode.
Unsere Tochter wird von Menschen umlagert und begutachtet.

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