Ein Hotel am Mekong

So schön sieht der Mekong aus.
Blick vom Balkon der Bungalows auf den Mekong. Wir hatten eines dieser Bungalows gemietet, wurden aber hochgestuft in ein Zimmer mit 2 breiteren Betten. Schade eigentlich.

Nach drei Nächten im Hotel am Nachtmarkt von Jinghong sind wir 15 Kilometer weiter gezogen in ein kleines Hotel am Mekong, der hier grünlich schimmernd langsam dahinfließt. Das Zimmer war sehr schön mit einer großen Glasfront mit Blick auf den Fluss. An den Fluss selbst kommt man nicht richtig dran, das Ufer ist zu steil und einen Fussweg gibt es nicht.

Das war dann unser Zimmer, auch nicht so schlecht.

Die Speisekarte war nur auf Chinesisch und für uns eine Herausforderung. Wir konnten nur das bestellen was wir mit unseren Chinesischkenntnissen ausdrücken konnten. Es war aber letztlich alles sehr lecker. Das Frühstück bestand aus einer Nudelsuppe, Eiern, Milch, frittiertem Brot, Mais, Obst, entweder Pomelo, frischen Datteln, kleinen Bananen und einem klebrigen süßen Nachtisch, der in Bananenblätter eingewickelt war. Auch das war lecker und sättigend. Vorsorglich hatten wir aber auch ein Glas Nutella mitgenommen und vor Ort Honig gekauft.

Unsere Herausforderung, die chinesische Speisekarte.

Das Hotel war war chinesisch charmant, in einer kleinen Küche wurde gekocht, das eine Klo neben dem Billardtisch war eine Bretterbude, bei der sich die Tür nicht schließen ließ und neben dem schönen Pool lagen noch alte kaputte Schwimmtiere rum. Die Kinderschaukel und die -rutsche hatten auch schon bessere Zeiten erlebt, aber wenn man Abenteuer will, dann muss man darüber hinwegsehen. Wer will schon ins Intercontinental, wo alles perfekt ist ;)?

Hier das Bretterklo mit der nichtschliessenden Tür.
Der Fitnessraum.
Der Billardtisch, leider habe ich mir ständig den Kopf angestoßen, weil die Decke so niedrig war.

In den ersten warmen Tagen konnten wir den Pool gut nutzen, in den letzten Tagen wurde es aber leider zu kühl dafür. Schade.

Da man in einem Dörfchen war, das aber rein gar nichts zu bieten hatte, wie sich auf einem Erkundungsgang rausstellen sollte, war man auf die Fahrer des Hotels angewiesen, die uns in die Stadt usw. fahren mussten. Man hatte aber immer das Gefühl, man solle sie besser nicht ansprechen und bei ihren WeChat-Videos stören.

Das Dorf war wirklich armselig. Direkt an der Hauptstraße gelegen und schmutzig. Die Restaurants die uns auf der Karte angezeigt wurden waren nicht mehr vorhanden bzw. leerstehend und halb verfallen.

2 thoughts on “Ein Hotel am Mekong

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