Bei der Terrakotta-Armee in Xi’an

Erstmal noch frohe Ostern!!

Wir haben unser verlängertes Osterwochenende in Xi’an verbracht. Wir wollten nämlich unbedingt noch die Terrakotta-Armee sehen, neben der Chinesischen Mauer und der Verbotenen Stadt einer der Orte, die man unbedingt in China besuchen sollte und bei uns noch ganz oben auf der Liste stand.

Allerdings fing unsere Reise schon gut an, im negativen Sinne. Unser Flug am Gründonnerstag fiel nämlich kurzfristig aus. Wir waren aber schon eingecheckt und am Gate. Die Chinesen haben sich unglaublich aufgeregt und es wurde ziemlich laut. Es nützte aber nichts, die Gründe blieben uns verborgen. So mussten wir also wieder zurück zum Schalter und unser Gepäck abholen. Glücklicherweise haben wir kurzfristig für Karfreitag um 9.30 Uhr einen Flug bei einer anderen Fluggesellschaft bekommen. Also erstmal nach Hause, schlafen und am nächsten Morgen wieder zum Flughafen. Diesmal lief alles glatt und wir waren gegen 13 Uhr im Hotel.

Unsere gebuchten Eintrittskarten für die Terrakotta-Armee am Karfreitagmorgen waren damit leider futsch. Also haben wir am Karsamstag einen neuen Versuch gestartet. Auch wenn das Museum nur knapp 40 Kilometer vom Hotel entfernt ist, haben wir mit dem Taxi etwas über eine Stunde gebraucht. Xi’an hat eben auch „nur“ 6,5 Millionen Einwohner.

Wir haben noch Karten ohne Reservierung für den Tag bekommen, nur knapp 15 € kostet der Eintritt übrigens, und konnten rein. Wie fast überall wird man von den Menschenmassen einfach sprichwörtlich erschlagen, auch wenn man sich ja gedanklich schon schon auf viele Menschen eingestellt hat. Man fragt sich dann, ob man überhaupt was sehen wird und vor allem, wird das unsere Tochter überleben und nicht durchdrehen? Es sind ja nicht nur die vielen Leute an sich, viele von denen wollen dann ja immer noch Bilder mit und von ihr machen.

Da es viel geregnet hat waren wir sehr froh, dass die Ausgrabungsstätte überdacht ist. In 3 Hallen kann man sich die Soldaten und Pferde usw. ansehen, bzw. die Stellen, wo immer noch gebuddelt und restauriert wird. Schließlich sind noch gar nicht alle Soldaten ausgegraben. Man vermutet immer noch rund 5000 Figuren im Erdreich.

Wieso, weshalb, warum es die Terrakotta-Armee überhaupt gibt möchte ich hier nicht weiter ausführen. Das kann man nachlesen. Erstaunlich ist für mich, dass man die Figuren erst 1974 entdeckt hat und die Figuren knapp 2000 Jahre alt sind.

Das ist die Haupthalle, etwa 230×62 Meter groß. So kennt man die Figuren von Bildern.
Hier rechts kommt man in die Halle und kann dann an beiden Seiten zum anderen Ende und Ausgang.
Hier sieht man noch gerade restaurierte Figuren und einen Aufpasser.
Die 2. und die 3. Halle sind etwas kleiner.
In der 2. Halle sieht man die noch rumliegenden Figuren.

Ein paar Figuren sind in Schaukästen zu sehen.

Im Museum sieht man u.a. diesen bronzenen Vierspänner.
Der obligatorische Fotoplatz darf auch nicht fehlen.

Wir fanden es jedenfalls sehr beeindruckend und lohnenswert. In Kürze kommen dann noch mehr Bilder aus Xi’an von der Stadt.

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