Nicht nur Terrakotta in Xi’an

Natürlich verbindet man Xi’an immer nur mit der Terrakotta-Armee, aber die Stadt hat noch viel mehr zu bieten. Wir haben uns am vergangenen Wochenende noch weitere Sehenswürdigkeiten angeschaut und besucht. Deshalb hier noch einige Bilder aus der Stadt.

Wir waren zum Beispiel an der 60 Meter hohen Großen Wildganspagode, einer Steinpagode aus dem 7./8. Jahrhundert, die heute Teil des Ci‘en Si Tempels ist.

Warum heißt sie Wildganspagode? In Indien stürzte an einem Buddhakloster eine Wildgans ab. Die Mönche hielten sie für einen Gott, begruben sie und errichteten eine Grabpagode. Gut, Indien ist weit weg von Xi’an, vermutlich nannte man sie dann auch so, weil hier heilige buddhistische Schriften aus Indien aufbewahrt wurden. Es gibt übrigens auch eine Kleine Wildganspagode, die wir uns aber nicht angesehen haben.

Die Große Wildganspagode.

Das größte Bauwerk Xi’ans ist die riesige Stadtmauer, insgesamt etwa 12 Kilometer lang. Wir haben sie erklommen und sind etwas auf ihr gelaufen. Breit genug ist sie jedenfalls. Sogar Fahrräder werden hier verliehen und man kann auch mit kleinen Wagen herumgefahren werden. Trotz der kühlen Temperaturen war es ziemlich voll.

Aufstieg am Südtor.
Hier sieht man mal, wie breit die Stadtmauer ist.

In der Shuyuanmen-Straße haben wir nicht nur gut und günstig gegessen, sondern man kann hier besonders Schreibwaren, wie zum Beispiel Tuschesteine, Pinsel und Papier kaufen. Zudem gibt es Bücher, bemalte Fächer und anderen Nippes zu erwerben.

Hier haben wir sehr lecker und scharf gegessen.

In Xi’an leben viele Muslime und es gibt ein muslimisches Viertel und demzufolge auch eine Moschee. Die Moschee ist allerdings wirklich sehr versteckt und man muss durch kleine, enge Gassen gehen bis man am Eingang ist. Es hat an dem Tag leider ziemlich geregnet. Dafür waren wir aber fast ganz alleine dort. Es ist wirklich eine ruhige Oase inmitten des trubeligen Viertels.

Das ist das hölzerne Schmucktor im Vorhof.
Die „Pagode der Gewissensprüfung“ dient als Minarett.
Hier ist die Gebetshalle, in die wir nicht reinkonnten.
Die beiden Männer schauen nach kleinen Katzen, die sich dort versteckt haben.

Direkt im Schnittpunkt der beiden Hauptstraßen innerhalb der Stadtmauer befindet sich der Glockenturm. Nur einen Steinwurf entfernt der Trommelturm. Beide Türme haben die gleiche Bedeutung wie mittelalterliche Türme bei uns, die Zeit akustisch anzugeben, wann die Stadttore geöffnet und geschlossen werden und vor Feuer zu warnen.

Das ist der Glockenturm am Abend , ganz toll beleuchtet.
Das ist eine Kopie der Hauptglocke.
So schön sieht die Decke im Glockenturm aus.
Das ist der Trommelturm, leider im Regen.
Rundherum stehen diese Trommeln, die aber jeweils nur zu bestimmten Zeiten benutzt wurden. Mir sagten diese Zeitangaben aber nichts und es ist unklar, ob es sich um Tageszeiten oder Monatsangaben handelt.

Jetzt kommen noch ein paar Bilder von der Wildganspagode und in Kürze kommt noch ein Beitrag mit ein paar Leckereien, die es dort zu essen gibt.

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