Tiki Taka bei den Hakka

Bisher kannte ich den Haka nur von der neuseeländischen Rugbynationalmannschaft. Das Volk der Hakka gibt es allerdings auch, nämlich als Minderheit nur etwa 2 Stunden von Xiamen entfernt.

Hier in der Provinz Fujian gibt es sehr viele Hakka-Dörfer die man besuchen kann.

Blick auf unser Dörfchen Taxia. Die Büsche hier vorn sind übrigens Teesträucher.

Wir sind gerade in einem kleinen Dorf in den Bergen in einem wunderschönen kleinen Hotel (eher eine kleine Pension, sehr sauber und toll eingerichtet, im Lotus Land Taxia, wer mal hin will). Wir können hier super entspannen, das Wetter ist ausgezeichnet und der Pool ist klasse, mit Blick auf die Dorfstraße. Wir bekommen hier alles mit.

Direkt gegenüber befindet sich eines der traditionellen Rundhäuser, für die die Minderheit bekannt ist.

Das Rundhaus direkt gegenüber. Unsere Tochter hatte natürlich Spaß, immer über die Steine im Wasser zu klettern.

In diesen Rundhäusern (es gibt sie aber auch in quadratisch) leben viele Familien zusammen und jede bewohnt einen Teil vom Erdgeschoss bis zur 2. Etage. Das Alltagsleben spielt sich praktisch im Innenhof ab. Hier mal ein paar Bilder von den Innenhöfen.

Der ganze Ort schlängelt sich entlang des kleinen Flusses.

Hier auf der Brücke werden Teeblätter getrocknet.
Hier links, wo das Motorrad steht, geht übrigens die Hauptstraße durch. Es ist sehr eng und wir haben zwischendurch erlebt, das gar nichts mehr ging, weil an der Seite Autos parkten und der Verkehr blockiert war.
Die Hauptstraße von der Brücke aus. Rechts eines der wenigen Restaurants des Ortes. Hier waren wir deshalb mehrfach lecker essen.
Hier werden Blüten getrocknet, vielleicht für Blumentee.
Unser Dorf soll schöner werden! Bambusverkleidung für die Rohre.
Eine Schnapsbrennerei.

Am Rande das Dorfes stand dieser Tempel oder Gebetsstätte. Die Säulen davor sind von Einwohnern errichtet worden, je größer, desto bedeutender war die Person.

Am anderen Ende des Dorfes haben wir dann diese Bilder gemacht.

Wir haben uns in den 3 Tagen nur hier im Dorf umgesehen und haben lediglich einen Ausflug in das benachbarte Tulou-Dorf Tianluokeng gemacht. Dies ist sehr bekannt, weil es abends/nachts wunderschön beleuchtet ist. Das wollten wir natürlich unbedingt sehen.

Wir waren überrascht, dass es nicht so überlaufen war wie erwartet. Man merkt allerdings schon, dass die Menschen sehr vom Tourismus leben. In den Rundhäusern wird viel Nippes verkauft, aber es gibt auch Tee und getrocknetes Obst und getrocknete Pilze. Wir haben bei einer älteren Dame viel Tee (schwarzen, Oolong- und Blumentee) getrunken und dort auch unsere Teevorräte für die nächsten Monate aufgefüllt.

Da uns ein Fahrer aus Tianluokeng vom Hotel aus dorthin gebracht hat, wurden wir am Abend direkt von seiner Schwester in einem der Rundhäuser bekocht, als einzige Gäste am einzigen Tisch.

Bilder von Tianluokeng gibt es aber erst im nächsten Blogbeitrag. Ich konnte mich bei den vielen tollen Bildern einfach nicht entscheiden.

Kleiner Vorgeschmack.

Ein Gedanke zu “Tiki Taka bei den Hakka

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