Das Ende der Reise in Linxia und Lanzhou – Shanghai, wir kommen wieder

In Linxia sind wir abends mit E-Rollern und am nächsten Tag mit dem Bus ins alte Bafang-Viertel gefahren. Das ist ursprünglich ein Händlerviertel mit einigen Moscheen gewesen, in denen hauptsächlich Angehörige der Hui wohnen.

Auf einigen alten Bildern kann man sehen, wie es dort noch vor einigen Jahren ausgesehen hat, nicht so schön wie heute kann man nur sagen. Jetzt ist es abends schön beleuchtet und man kann gemütlich durch die Gassen schlendern. Erstaunlicherweise war es gar nicht so touristisch ausgeschlachtet wie so manch andere Sehenswürdigkeit.

Wir fotografieren die Figur, der Mann fotografiert uns.
Das ist der Turm einer Moschee im Bafang-Viertel.
Solche Figuren standen überall herum.

Morgens hat uns dort eine Frau angesprochen und bot sich uns als Führerin an. So ganz getraut habe ich ihr nicht, erst recht nicht, als sie uns in das Teehaus nebenan geführt hat. So haben wir zumindest das Teehaus von innen gesehen.

Überall gab es Gewürze.
Viele Stoffläden mit wunderschönen Stoffen. Für meine Mutter wäre das ein Traum.

Lanzhou selbst ist keine so schöne Stadt und sie war wohl auch mal die schmutzigste Stadt der Welt vor einigen Jahren (laut Wikipedia). Das mit dem Schmutz hat sich mittlerweile geändert, aber viel zu bieten hat die Hauptstadt der Provinz Gansu nicht. Der schönste Platz ist hier wohl die Uferpromenade. Dort haben wir ein lokales Bier getrunken und für die Kinder gab es Eis.

So sehen die chinesischen Großstädte am Rand alle aus, Hochhäuser und Baustellen.
Der Gelbe Fluss fließt auf etwa 50 Kilometern durchs Stadtgebiet.

Hauptsehenswürdigkeit war das Denkmal „Mutter mit Kind“. Die Mutter soll den Fluss symbolisieren und das Baby die Kinder Chinas. Der Fluss nährt und beschützt die Kinder Chinas.

Musik an der Uferpromenade
Bier vom GELBEN FLUSS getrunken am GELBEN FLUSS.
Bye bye Lanzhou

Mittlerweile ist schon wieder über eine Woche vergangen, seitdem wir wieder in Shanghai gelandet sind. Wir haben in der Zeit Freunden beim Umzug geholfen, unsere Tochter hat Fortschritte beim Schwimmen lernen gemacht, man hat andere Freunde zum Essen wiedergetroffen, hat sich einfach ein paar schöne Tage zu Hause gemacht und viel Olympia geschaut.

Unser eigentlicher Plan, nochmal ein paar Tage nach Xiamen zu fliegen und nur am Pool und Strand abzuhängen, ist leider durch einige neue lokale Covid-Fälle in China zunichte gemacht worden. Das Reisen wird wieder sehr eingeschränkt, man wird aufgefordert, auf unnötige Reisen zu verzichten. Und wir reden hier von sehr wenigen Fällen. Also bleiben wir die nächsten Tage zu Hause in Shanghai und machen hier noch was. Zum Glück konnten wir ja unsere Reise entlang der Seidenstraße ohne größere Komplikationen durchführen und mussten sie nicht abbrechen.

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