Im Märchenschloss – die Möller-Villa

Ein Märchenschloss mitten in Shanghai? Und es steht nicht im Disneyland, sondern neben der Hochstraße!

Das gibt es hier auch, nämlich die Möller-Villa. Wir sind schon oft hier vorbeigefahren (man sieht sie immer von der Schnellstraße) oder manchmal auch vorbeigelaufen, aber auf das Gelände bzw. in das Hotel (das ist es nämlich heutzutage) kommt man nur als Gast.

Es sieht ein wenig so aus wie ein Hexenhaus, oder ein Haus bei Harry Potter oder an die Drachenburg am Drachenfels bei Bonn. Das kommt durch den bunten Stilmix aus Neogotik, Barock und und und.

Um in der „Golden Week“ auch mal das Gefühl von Urlaub zu haben, haben wir uns für eine Nacht dort einquartiert. Wir waren einfach auch neugierig, wie es dort drinnen so aussieht und man kann definitiv sagen, es hat schon was von einem Museum.

Gebaut wurde es vom schwedischen Großreeder Éric Moeller (fertiggestellt 1936), der als „König des Derby“ bekannt war. Er war nämlich großer Pferdefreund und Reiter und sein Lieblingspferd steht am Eingang der Villa als Denkmal.

Eric Moeller in der Mitte. Wer erkennt den Mann links?

Laut einer Legende soll ihm ein Wahrsager prophezeit haben, er solle die Villa nicht fertigstellen, sonst würde ihm Schlimmes widerfahren.

Schicksal oder auch nicht, die Villa wurde 1949 von den Kommunisten konfisziert und er selbst kam kurze Zeit später bei einem Flugzeugabsturz ums Leben.

Abends wird das Gebäude toll angestrahlt.
Unser Separee beim Frühstück.

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