Die Shanghaier Metro und das Metro-Museum

Die erste Metro-Linie 1 wurde 1993 eröffnet.

Mittlerweile hat Shanghai das längste Metronetz der Welt mit etwa 772 Kilometern (Stand Januar 2021) und es wächst ständig weiter. Bald werden es über 970 Kilometer sein.

Man kommt als Ausländer gut zurecht. Die Ansagen in den Zügen sind auch auf Englisch und am Kartenschalter kann man die Sprache ebenfalls wechseln. Wir benutzen aber immer eine wiederaufladbare Karte.

An jeder Station gibt es Taschenkontrollen, so wie am Flughafen. Mittlerweile wird auch die Temperatur geprüft und ohne Masken kommt man auch nicht rein.

Die Haltestellen sind teilweise sehr groß, kein Wunder bei den zu transportierten Menschenmengen. Fast überall gibt es Schranken bei den Türen, damit niemand bei dichtem Gedränge aufs Gleis fallen kann.

Der Fahrpreis ist ziemlich niedrig, man kann für umgerechnet weniger als 1 Euro durch die Stadt fahren.

Alle starren aufs Handy. Wenn ich ein Buch zum Lesen raushole komme ich mir richtig komisch vor.
Normales Gedränge an der Rolltreppe. Man muss einfach mitdrängeln und notfalls die Ellenbogen benutzen.

Ein Metromuseum gibt es hier auch.

Hier kann man sich Bilder vom Bau der Metro anschauen, bekommt alles zu den Wagons und den Sicherheitsvorkehrungen gezeigt, über die geologischen Besonderheiten Shanghais usw.

Ich war allerdings an dem Tag ziemlich alleine dort. Nur noch eine Familie war da und im Museumsladen war gar niemand anzutreffen (sie waren zum Mittagessen, wurde mir von einem Mitarbeiter gesagt).

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