Durch den Dschungel von Ningbo (Teil 1)

Letztes Wochenende waren wir mit Freunden in der Nachbarprovinz Zhejiang. Geplant war ein Wanderwochenende in den Bergen in der Nähe von Ningbo. Mit dem Bus ging es von Shanghai am Freitagnachmittag los und mit einigen Staus und einer Pause am Rasthof kamen wir abends gegen 20 Uhr in unserem Hostel an.

Nach einem leckeren Abendessen wurde noch ein wenig gequatscht und getrunken.

Am Samstag ging es dann morgens los. Der Bus hat uns ein paar Kilometer weiter zum Startpunkt der Wanderung gefahren.

Anfangs ging es noch gemütlich bergan und der Weg war gut ausgebaut. Irgendwann später wurde es immer wilder. Der Weg war kaum noch zu erkennen und unser Führer hatte zum Glück vorsorglich eine Machete dabei, um uns den Weg freizuschneiden.

Unterwegs findet man diese Gedenksteine/Gräber (?).

Wir mussten dann die Kinder auf die Schultern nehmen, weil das Gras höher war als sie selbst und ständig ins Gesicht schlug.

Nach dem ersten Abenteuer Wildnis kamen wir in das Dorf Dayan am Fenghuajiang (Fluss) mit vielen toll bemalten Hauswänden. Eine größere Wandergruppe fällt natürlich in so einem Dorf sofort auf.

Schön ist die Grüßstation.

Nach einem kleinen Spaziergang am Fluss kamen wir an diesem kleinen Durchgang und an 4 fast verlassenen Hundehütten vorbei (eine beherbergte eine Hund).

Gerade als es wieder den nächsten Anstieg hochgehen sollte, kam uns dieser Mann mit seinem Esel entgegen, der Kies nach oben transportieren wollte.

Nach einer kurzen Diskussion und einem kleinen Trinkgeld hat er die Säcke nicht ganz voll gemacht und stattdessen noch unsere beiden Kleinsten rechts und links in die Säcke und auf den Kies gesetzt.

Irgendwann ging es auch für den Esel nicht mehr weiter. Es wurde immer anstrengender den Berg hinauf.

Aber zum Glück geht es ja auch immer wieder bergab und es ging durch den schönen Bambuswald zurück ins Tal.

Am Ende des Tages sind wir immerhin mehr als 12 Kilometer gelaufen und das bergan und bergab mit fast 800 Höhenmetern. Die beiden Kleinen haben super durchgehalten. Das meine Tochter irgendwann platt ist und nicht mehr laufen will und kann, war mir vorher klar. Dafür konnte ich aber an der Wanderung teilnehmen, auch weil meine Freunde sie mal zwischendurch auf ihren Schultern hatten.

Falls ihr den Artikel lest, danke dafür.

In Kürze dann Teil 2.

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