Binglanggu – Im Dorf der Li und Miao.

Von unserem letzten Ausflug in Sanya haben wir noch nicht berichtet.

Wir waren nämlich noch im erst 1998 eröffneten Kulturpark der Li und Miao, zweier ethnischer Minderheiten (www.binglanggu.com). Der Binglanggu-Park (“Binglanggu” heißt “Tal der Betelnuss”) ist eine riesige Attraktion für alle Chinesen und es war natürlich sehr voll.

Der Park ist gross und schön am Hang gelegen, und es war gut, dass es auch hier wieder die beliebten Minibusse gab, weil die Wege weit und steil waren.

Allerdings gab es auch hier wie so oft nur wenige Erklärungen für Nichtchinesen und man kam sich etwas verloren vor. Es spricht auch kaum jemand Englisch.

Wir haben vor dem Hotel einen Fahrer bekommen, eigentlich wollten wir nur ein Taxi was uns hinbringt, der uns gebracht, die Tickets gekauft, noch ein Essen in einem der Restaurants reserviert und uns nachmittags auch wieder abgeholt hat. Erst waren wir skeptisch bezüglich des Preises für alles, aber am Ende war der Preis gerechtfertigt und wir fühlten uns nicht über den Tisch gezogen.

Das ist das große Eingangstor.

Viele Häuser sind so in den Hang und Wald reingebaut.

Hier kann man den Frauen beim Weben zuschauen. Die Schals usw. kann man natürlich auch kaufen.

Das ist einer der Verkaufsbereiche.

Man kann sich in diesem Museum mit der traditionellen Medizin usw. vertraut machen.
Hier gab es an diesem Haus versilberte Kokosnüsse. Wir haben festgestellt, dass man nicht um die „Goldene Ananas“ spielt, sondern um die „Silberne Kokosnuss“. Den Gedanken fanden wir nett.

Warum hier die Schädel hängen ist uns nicht klar geworden.
Man konnte sich mit Pfauen und …
… Schlangen fotografieren lassen, für 10 Yuan. Wir haben es den Chinesen überlassen. Etwas weiter gab es noch eine Schlangenshow, die wir uns aber nicht angeschaut haben.
Bei dieser Jägerfamilie handelte es sich um Schlangenjäger, wie man auf dem folgenden Bild sehen kann.

Ein gewisser Mao wird hier immer noch verehrt.

Warum die Frauen mit dem Balken den Weg versperrt haben wissen wir nicht, aber man hat uns trotzdem durchgelassen ohne Bezahlung.
Das ist wieder einer der Bäume mit den roten Liebesbändern.
Hier kommen jetzt ein paar Bilder von der 50-minütigen Show. Sie war recht kurzweilig und wir haben gelernt, dass sich die Liebenden gegenseitig gekniffen haben, um ihre Liebe zu zeigen. Je stärker gekniffen wurde, umso stärker die Liebe.

Das war unser Mittagessen zwischendurch. Es hat uns gut geschmeckt.
Das ist das Totem Art Museum.

Das ist die Göttin der Wuzhi- Berge auf Hainan. Die Krone sind die Berge und die Nase ist ein Kokosnussbaum.
Das ist ein Bild aus dem Tattoo-Museum. Bei diesen Völkern lassen sich aber eher die Frauen tätowieren.
Hier ein paar Eindrücke aus dem Dorf der Li.

Hier haben sie eine Hochzeit bzw. einen Hochzeitszug nachgespielt.
Auf einen der Bäume ist ein Mann nur mit einer Fußschlinge hochgeklettert.
Interessant fanden wir, dass es als Musikinstrument eine Nasenflöte gibt, die auch von einigen Männern gespielt wurde.
Hier konnte ich mal einen leckeren Fleischspieß essen.

Das ist die obligatorische Fressmeile am Ausgang. Zum Glück gab es vor allem Obst.

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