Born to be wild

Während unseres Aufenthalts in Guilin haben wir einen Ausflug im Seitenwagenmotorrad unternommen. Unsere Tochter war während der Zeit, wie die anderen Vormittage auch, im Kidsclub und dort gut betreut. So konnten wir eine tolle Tour mit unserem Fahrer Richard in die umliegenden Berge machen. Bei regnerischem Wetter ging es in seiner alten Maschine, ein Nachbau eines BMW- Motorrades, mit viel Geknatter los. Das Motorrad hatte bei einigen Steigungen mit uns Dreien arg zu kämpfen, aber letztlich kamen wir in einem abgelegenen Dorf an.

Unser chinesischer Fahrer Richard aus Peking, der sehr gut Englisch sprach, weil er viele Jahre in Australien gelebt hat, mittlerweile die australische Staatsbürgerschaft besitzt und bald wieder dorthin zurück will.
Anfangs war es noch ziemlich regnerisch und die Berge wolkenverhangen.

In dem Dorf hat er uns rumgeführt und uns den alten Teil gezeigt, der mittlerweile fast völlig zerstört ist. Erst vor ein paar Jahren gab es hier, durch Regenfälle verursacht, eine Flut und hat das Dorf ziemlich verwüstet. Die meisten Leute haben sich mit staatlicher Unterstützung ein neues Haus gebaut, größer und moderner, aber einige Leute leben immer noch im alten Teil auf ihren Grundstücken.

Teilweise stehen in den verfallenen Häusern noch die Möbel rum und verrotten.

Die Leute leben von der Landwirtschaft und Kleintierhaltung.

Das abgedeckte Teil ist ein alter Brunnen, der aber immer noch genutzt wird.

Die 5 Dörfer in der Umgebung haben sich eine Verbindungsstrasse gebaut . Die ist so schmal und holprig, kaum vorstellbar, dass die da früher mit Holzkarren langgefahren sind. Mittlerweile ist der Weg noch schwieriger zu begehen.

Ich habe zum ersten Mal im Seitenwagen gesessen und war überrascht, wie bequem es war, vor allem, als wir über eine Holperstrecke gefahren sind. Das Motorrad war gut gefedert. Auf der Heimfahrt hatten wir auch noch eine kleine Panne, die Richard aber schnell beheben konnte.

Auf der Rückfahrt sind wir an vielen Mandarinenbäumen vorbeigekommen. Viele Bäume waren wegen des Wetters auch unter Folien, um sie zu schützen.

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